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Pflanzendatenbank des Arbeitskreis Wasserpflanzen



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Stichwort

Hier soll eine Pflanzendatenbank des Arbeitskreis Wasserpflanzen e.V. entstehen.
Aktuell gibt es in dieser Datenbank erst acht Eintrge. Damit sich das ndert, wird eure Hilfe bentigt.
Mir fehlt einfach die Zeit - und auch das Bildmaterial - um allein eine attraktive Aquarienpflanzendatenbank aufzubauen.
Darum muss dieses Projekt in Gemeinschaftsarbeit entstehen.

Lasst dem Arbeitskreis Wasserpflanzen e. V. kostenlos Texte und Bilder zukommen, damit die Datenbank wachsen kann.
Ihr findet hier eine Excel-Tabelle mit der Struktur, in der die Daten in die Datenbank hochgeladen werden. Die drei ersten Eintrge sind als Beispiel enthalten. Tragt die Daten und Texte Eurer Lieblingspflanze ein oder von einer, von der Ihr ein besonders schnes Bild habt und sendet mir die ausgefllte Datei und die Bilder zu: nordrhein-westfalen@arbeitskreis-wasserpflanzen.de

Im Idealfall habt ihr Bild und Text. Wenn ihr nur Bilder oder nur Text liefert wre das ebenfalls super. Da kann vieleicht jemand anderes das Fehlende ergnzen.

Anforderungen an Daten und Bilder:
- Sendet nur Bilder ein, die Ihr selbst gemacht habe und an denen Ihr die Rechte besitzt.
- Fr ein einheitliches Layout wre es schn, wenn die Bilder 1000 Pixel breit wren. Ob sie quadratisch oder im Hoch- oder Querformat sind spielt keine Rolle. Webqualitt ist ausreichend.
- Ihr knnt Euer Copyright in die Bilder setzen. Schriftart und - farbe sind egal. Nur bitte keine das Motiv entstellenden Wasserzeichen.
- Der Aufbau des Datensatzes ist nach den Pflanzenportraits gewhlt, von denen von 1976 bis 1994 insgesamt 51 in der Aqua Planta erschienen sind. Tatschlich beinhalten die Datenstze der Ludwigie und der Lindernia die Angaben aus den entprechenden Portraits. Wenn Ihr nicht alle Felder ausfllen knnt oder wollt, msst ihr das nicht. Ich nehme mir aber die Freiheit die Angaben bei Bedarf zu ergnzen.

Das Material in Form von Bildern und Text wird ausschlielich fr die Datenbank auf dieser Seite verwendet. Sie werden weder fr die Aqua Planta noch fr die Bebilderung von Seiten auf der Homepage des Arbeitskreis Wasserpflanzen e. V. genutzt. Die Verwendung ist fr den Verein kostenlos und zeitlich nicht beschrnkt. Smtliche Urheberrechte verbleiben bei Euch. Auf Euren Wunsch werden die von Euch zur Verfgung gestellten Bilder wieder von der Homepage entfernt.

Ich hoffe, auf viele Freiwillige, die ein kleines Puzzle-Stck zu diesem Projekt beitragen wollen.






Die Suche nach ergab bei den deutschen Namen folgende Ergebnisse:

1



Bild von: kein Bild vorhanden

Bastard-Ludwigie

Ludwigia palustris x repens

Synonyme: Ludwigia mullertii, Ludwigia natans, Ludwigia repens
Pflanzenfamilie: Onagraceae = Nachtkerzengewchse
Herkunft: wahrscheinlich Nordamerika
Beschreibung: emers: Dnne, kriechende Sproachse, Bltter gegenstndig, gestielt. Spreite lanzettfrmig, fiedernervig, 2-4 cm lang, 1-2 cm breit,beide Enden spitz, hufig einseitig verschoben, oberseits olivgrn, unterseits rtlich, mitunter auch grn. Blte: Blattachselstndig, unscheinbar mit winzigen gelben Kronblttern (1 mm), Anzahl variabel von 1-4. submers: Fast wie emers, jedoch aufrecht wachsend, Spreite meist krzer bleibend und weicher. Die Wasserbltter werden beim Herausnehmen aus dem Wasser schlaff herabhngen, jedoch nicht bei sehr hell stehenden Pflanzen. Die reingrne Form mit schlankeren spitzigen Blttern.
Temperatur: 18-30 Grad Celsius
Lichtbedarf: Vertrgt geringe Lichtwerte ab 1 Watt auf je 4 Liter Beckenvolumen.
Wasserhrte: Weiter Bereiche bei pH-Werten und Karbonathrte
Bodengrund: Ohne besondere Bedeutung
Vermehrung: Stecklinge, guter Selbstverzweiger.
Verwendung: Wirkt am besten in der Gruppe die durch Seitensprosse dicht verwuchert. Regelmig einkrzen und neu stecken.
Besonderes: Die Wasserform lt sich problemlos zur Landpflanze umherziehen und kann gut im Paludarium gehalten werden.
Nomenklatur: Wird hufig unter den oben genannten Namen angeboten. Der Bastardcharakter ist jedoch eindeutig belegt durch sterile Blten, schwankende Zahl der Kronbltter und den Chromosomensatz.
Beurteilung: Wahrscheinlich die am meisten in Aquarien gepflegte Art der Gattung mit ausgezeichneter Anpassung. Lt sich von L. repens nicht immer gut trennen.
Text von: Kurt Paffrath (Pflanzenportrait in AP 1-81)




2



Bild von: kein Bild vorhanden

Lindernie, Bchsenkraut

Lindernia species

Synonyme: keine
Pflanzenfamilie: Scropulariaceae = Braunwuchsgewchse
Herkunft: Tropen und Subtropen in Sdostasien
Beschreibung: submers: Aufragende Stengelpflanze, gegenstndige ovale bis rundliche Spreiten 6 x 7 mm. 5 basisbrtige Adern sehr schwach ausgebildet. emers: Schwach rinniger, niederliegender Stengel 2 mm sitzende, gegenstndige Spreiten, rundlich 10 x 15 mm, abgerundete Spitze, Rand seicht gebuchtet, 5 basisbrtige Nerven. Blte: Blattachselstndig, einzeln, 4 mm lang gestielt verwachsene lanzettliche, grne Kelchbltter 3 x 1 mm Blumenkrone rhrenfrmig verwachsen, 7 mm lang, wei, am Grunde violett, zweilippig, fnflappig. 2 kurze Staubgefe gelb, 2 lngere methamorphisiert blau aus der Krone ragend.
Temperatur: 22 25 Grad C
Lichtbedarf: Sehr hoher Lichtbedarf
Wasserhrte: Keine besonderen Anforderungen
Bodengrund: Lockerer Sandboden ohne Zustze
Vermehrung: Seitensprosse Stecklinge
Verwendung: Freistehende grere Gruppe im Mittelteil
Besonderes: Neue Gattung Aquarienpflanze, Erstimport 1975. Leichte emerse Kultur, Zimmerpflege mglich
Nomenklatur: Die Gattunge Lindernia ist nach dem deutschen Arzt und Botaniker Franz Balthasar von Lindern benannt.
Beurteilung: Zierliche, kleinblttrige Stengelpflanze mit mittlerem Anpassungsvermgen
Text von: Kurt Paffrath (Pflanzenportrait in AP 1-76)




3



Bild von: Maike Wilstermann-Hildebrand

Amerikanisches Kammblatt

Proserpinaca palustris

Synonyme: Trixis palustris
Pflanzenfamilie: Haloragaceae = Seebeerengewchse
Herkunft: Nord- und Mittelamerika (Kanada bis Brasilien) Die Pflanzen im Handel stammen vermutlich aus Kuba.
Beschreibung: emers: Die wechselstndigen Bltter sind kurz gestielt, lanzettlich und rein grn. Die Spreiten sind 4 bis 6 cm lang und etwa 1 bis 1,5 cm breit. Die Blattrnder sind gesgt. Der Stngel ist gelblich grn, hell braun bis rtlich. Er ist im Querschnitt manchmal etwa kantig und deutlich gefurcht. Der Stngel hat einen Durchmesser von etwa 3 mm und kann bis 80 cm lang werden. Die Blten sind winzig und sitzen einzeln oder zu zweit in den Blattachseln emerser Pflanzen. Die 3 (bis 4) Pollenscke sind auffallend gro. Die Narbe hat drei kleine, weie, zungenfrmige Zipfel mit gefranstem Rand. Die rundlichen Kelchbltter sind grn und etwa 1 mm lang. Kronbltter fehlen. ltere Pflanzen bilden ein kriechendes, holziges Rhizom aus. submers: Unter Wasser bilden die Pflanzen feine, kammfrmige 2,5 bis 6 cm lange und etwa 4 cm breite Bltter aus. Teilweise reduziert sich die Spreite zu haarfeinen Segmenten, wie man sie bei Tausendblttern findet. Bei guter Beleuchtung werden die Pflanzen unter Wasser leuchtend orange.
Temperatur: 15-25 C
Lichtbedarf: mittel bis sehr viel. Je wrmer das Wasser ist, desto strker muss die Beleuchtung ein, damit die Internodien nicht zu lang werden und die Stngel nicht verkahlen.
Wasserhrte: 5-18 KH und mind. 1
Bodengrund: nicht verdichtet, nhrstoffreich
Vermehrung: durch Stecklinge
Verwendung: Gruppenpflanze fr den Mittelgrund, fr farbige Akzente
Besonderes: Die Art wurde 2001 als Neuheit prsentiert und ist im Handel relativ unbekannt. Allerdings wurde sie bereits 1909 von Professor Goebel eingefhrt und 1932 erneut durch Dr. Oeser aus Guatemala. Die Art ist sowohl in der Loseblattsammlung von Wendt (1952-55) als auch im Buch von Brnner (1953) erwhnt. Brnner bezeichnet die Art 'als gute Aquarienpflanze'. Er gibt an, dass das Wasser fr die Kultur nicht zu weich sein sollte. Wendt empfiehlt groben Sand und alten Baulehm als erprobten Bodengrund
Nomenklatur: Wurde frher manchmal als Myriophyllum herterophyllum angeboten.
Beurteilung: Mit ihrer krftigen Farbe und ihrer ungewhnlichen Blattform ist das Kammblatt eine gute Aquarienpflanzen fr Pflanzenbecken
Text von: Maike Wilstermann-Hildebrand




4



Bild von: kein Bild vorhanden

Genoppter Wasserkelch

Cryptocoryne crispatulavar. balansae

Synonyme: Cryptocoryne balansae, Cryptocoryne somphongsii, Cryptocoryne longispatha
Pflanzenfamilie: Araceae = Aronstabgewchs
Herkunft: Thailand, Nordvietnam, Laos und Sdchina. Lebt berwiegend submers in bis zu 1 m tiefen, flieenden, sonnig stehenden Gewssern.
Beschreibung: submers: Rosettige Pflanze, schmale, bandfrmige kurzgestielte Spreiten, 50 cm lang, 2 cm breit. Beidseits samtig grn, gelegentlich auch eine rotbraun gefrbte Form. Stark gewellt oder gebuckelt, Basis verlngert, Spitze lang zugespitzt. emers: Bei gespannter Luft ist emerse Kultur mglich. Blattspreite dann 15-20 cm, derber, weniger bullos. Bltenstand: Je nach Standort emers oder submers und Wassertiefe 20-40 cm lang. Bltenscheidenspreite 3-4 cm lang, aufrecht, gedreht, glatt, blabraun, dunkelpurpurn gepunktet oder gestreift. Bltenkessel 2 cm, innen purpurn gefleckt, durchscheinend. Fruchtbildung und Smlingsaufzucht beobachtet.
Temperatur: 22-28 Grad C
Lichtbedarf: Ziemlich hoher Lichtbedarf
Wasserhrte: Geringe bis mittere
Bodengrund: Lockerer grober Sand mit Lehm- oder Tonzusatz. Auch in Kieselboden wachsend. Eisenhaltiger Zusatz.
Vermehrung: Bodenbrtige Adventivpflanzen = Wurzelschlinge
Verwendung: Als Gruppe im freien Mittelteil des Aquariums bei lockerem Stand der einzelnen Exemplare.
Besonderes: Wurde von Balansa entdeckt in einem Flubecken auf einem fast immer berschwemmten Gelnde in Tonkin. Einfuhr etwa 1955 durch Chompongs-Lekare als Cryptocoryne chomphongsii.
Nomenklatur: Von Cryptocoryne crispatula sind inzwischen 8 Varietten beschrieben worden. Eine bersicht findetn Sie hier.
Beurteilung: Dekorative, aber ziemlich anspruchsvolle Aquarienpflanze. Reagiert positiv auf Kohlensuredngung.
Text von: Kurt Paffrath (Pflanzenportrait in AP 2-76)




5



Bild von: kein Bild vorhanden

Dickstengelige Nesaea

Ammannia crassicaulis

Synonyme: Nesaea crassicaulis, Nesea polyantha
Pflanzenfamilie: Lythraceae = Weiderichgewchse
Herkunft: Tropisches Westafrika. Amphibisch lebende Sumpfpflanze.
Beschreibung: emers: Stengel aufgerichtet, rot, 2 mm, streifennervig. Internodien 20 mm. Kreuzweise gegenstndige, kurzgestielte Bltter, olivgrn, glatt, 40 x 7 mm, schmal-lanzettfrmig, Basis verlngert, Spitze zugespitzt, Rand glatt. Mittelader rtlich, beidseits 8-10 bogige Seitennerven. Blten: Zweigabelige blattachselstndige Trugdolde, bis 6-bltig. Bltenstiel 4 mm, Kelch 2 x 2 mm verwachsen, oben offen, Kronbltter fehlen. 6 Antheren, flach, rund 1/2 mm, Filament rund, dunkel, Samen zahlreich. submers: Aufragende Stengel, rot, Internodien 3 mm. Blatt 50 x 5 mm, fast sitzend, in der Triebspitze blutrot, spter blasser, Rand gewellt. Form und Aderung wie emers.
Temperatur: 22-28 Grad C
Lichtbedarf: Hoher Lichtbedarf Lichtindex etwa 1:1,5
Wasserhrte: Weiches Wasser im schwach saueren pH-Bereich
Bodengrund: Lockerer Sandboden im sauren pH-Bereich, Torfzusatz frdert Wurzelbildung
Vermehrung: Seitensprosse Kopfstecklinge
Verwendung: Locker gestellte Gruppe in den mittleren Beckenbereichen, freier Standort mit ungehindertem Lichteinfall
Besonderes: Erstimport um 1974, Einfuhr zu der Zeit (1976) sporadig. Auch in der emersen Kultur problematisch
Nomenklatur: Neuere systematische Untersuchungen haben ergeben, dass die Gattungen Ammannia, Nesae und Hionanthera zur Gattung Ammania zusammengefasst werden mssen. Eine bersicht ber diese wissenschaftlichen Arbeiten ist zu finden bei: Christel Kasselmann (2015): Nomenklatorische nderungen bei Nesaea und Ammannia.- Aqua Planta 1-2015, Seite 12 - 17
Beurteilung: Anspruchsvolle, recht langsam treibende Stengelpflanze, gute Kontrastwirkung.
Text von: Kurt Paffrath (Pflanzenportrait in AP 3-76)




6



Bild von: Maike Wilstermann-Hildebrand

Froschbi

Hydrocharis morsus-ranae

Synonyme: Hydrocharis asarifolia, Hydrocharis batrachyodegma, Hydrocharis cordifolia, Hydrocharis morsus-ranae f. terrestris, Hydrocharis rotundifolia Sagittaria triflora Miq
Pflanzenfamilie: Hydrocharitaceae = Froschbigewchse
Herkunft: Europa, Asien, Afrika (Algier)
Beschreibung: Schwimmpflanze. Stengel untergetaucht, horizontal, an den Knoten Schwimmblattrosetten und behaarte Wurzeln. Bltter glnzend, hell bis dunkler grn (je nach Ernhrungszustand auch gelblichgrn), ganzrandig, beinahe kreisfrmig, Durchmesser 2-7 cm, an der Basis tief herzfrmig. Blattstiellnge 10-12 cm, am Grunde 2 elliptisch bis lanzettliche Nebenbltter. Bltenstnde: blattachselstndig, mnnliche haben bis zu 4 Blten, weibliche einbltig. Mnnliche Blten mit 3 weien, am Grunde gelben, rundlichen Kronblttern, Lnge ca. 1,5 cm, Bltenstiel zart und fast farblos. Weibliche Blten hnlich, etwas kleiner, aber mit dickerem, brunlich, pigmentierten Bltenstiel.
Temperatur: 0-25 C unter Freilandbedingungen, sonst Zimmertemperatur
Lichtbedarf: im Aquarium hoher Lichtbedarf, im Teich an sonnigen bis halbschattigen Stellen
Wasserhrte: Keine besonderen Anforderungen
Bodengrund: Mglichst schlammig, Lehm mit Torfzusatz
Vermehrung: Auslufer, Tochterpflanzen
Verwendung: bildet Auslufer whrend des Sommers und Winterknospen (Turionen) im Herbst, die sich leicht ablsen.
Besonderes: eine einheimische Teichpflanze
Nomenklatur: 'Hydrocharis' bedeutet 'sich des Wassers freuend' und ist der Name eines Frosches aus einer Komdie von Aristophanes. 'Morsus' heit 'Biss' und 'rana' heit 'Frosch'.
Beurteilung: Auf Dauer und sehr gut im Freiland, sonst nur zeitweise im ungeheizten, mglichst hell stehenden Heimataquarium.
Text von: Dr. Eberhard Stengel (Pflanzenportrait in AP 1-77)




7



Bild von: Maike Wilstermann-Hildebrand

Dickstielige Wasserhyazinthe

Eichhornia crassipes

Synonyme: Eichhornia cordifolia, Eichhornia crassicaulis, Eichhornia crassicaulis, Eichhornia speciosa, Heteranthera formosa, Piaropus crassipes, Piaropus mesomelas, Pontederia crassicaulis, Pontederia crassicaulis, Pontederia crassipes, Pontederia crassipes, Pontederia elongata
Pflanzenfamilie: Hydrocharitaceae = Froschbigewchse
Herkunft: ursprnglich Brasilien, verschleppt nach Nordamerika (Florida und Kalifornien), Sdostasien, Australien, Japan, Indien und Afrika
Beschreibung: Schwimmpflanze mit einer Rosette aus gestielten, runden oder ovalen Blttern. Der Blattstiel ist bauchig verdickt und mit schwammigem Gewebe gefllt. Er dient als Schwimmkrper. Die einzelnen auf der Oberflche treibenden Rosetten sind unter Wasser durch Auslufer verbunden. Die blau-schwarzen Wurzeln knnen sehr lang werden. Der Bltenstand wird im Zentrum auf einem bis 50 langen Stngel gebildet. Bis zu 30 Einzelblten sind in einer Scheinhre angeordnet. Das obere der sechs blass violetten Kronbltter hat einen blauen Fleck mit einem gelben Zentrum.
Temperatur: 18 - 33 C
Lichtbedarf: volle Sonne
Wasserhrte: pH-Wert 6,0 - 7,8, W
Bodengrund: unbedeutend
Vermehrung: Auslufer
Verwendung: Schwimmpflanze auf Teichen, in groen offenen Aquarien mit viel Licht
Besonderes: invasive Art in subtropischen und tropischen Lndern, steht auch auf der Liste der invasiven Arten der EU und darf in der EU nicht gehandelt und gehalten werden
Nomenklatur: Der Gattungsname soll zu Ehren des preussischen Ministers J. A. Fr. Eichhorn (1779-1856) vergeben worden sein.
Beurteilung: Als Aquarienpflanze und als Teichpflanze kaum geeignet, weil der Wrme und Lichtbedarf zu hoch ist.
Text von: Maike Wilstermann-Hildebrand




8



Bild von: Maike Wilstermann-Hildebrand

Gewhnliches Tausendblatt

Myriophyllum aquaticum

Synonyme: Myriophyllum proserpinacoides, Myriophyllum brasiliensis, Enydria aquatica, Myriophyllum brasilicum
Pflanzenfamilie: Haloragaceae = Seebeerengewchse
Herkunft: Sdamerika, verschleppt ins sdliches Nordamerika und Australien
Beschreibung: emers: Die Stngel werden bis 1,5 m lang und 1 bis 6 mm dick. Sie wachsen niederliegend. Nur die Spitzen richten sich auf. Die Bltter sind in 4 bis 6-zhligen Quirlen angeordnet. Die Spreiten sind bis 5 cm lang. Jedes ist kammfrmig in 10 bis 20 feine Segmente geteilt. Typisch ist, dass die blaugrnen emersen Bltter stark wasserabweisend sind. submers: weicher und mit feineren Blattfiedern
Temperatur: 18-30 C
Lichtbedarf: viel
Wasserhrte: pH-Wert: 5,0-7,0; Wasserhrte: 2-12 KH
Bodengrund: nhrstoffreicher Bodengrund frdert das Wachstum
Vermehrung: Stecklinge
Verwendung: Teichpflanze und Aquarienpflanze
Besonderes: invasive Art in subtropischen und tropischen Lndern, steht auch auf der Liste der invasiven Arten der EU und darf in der EU nicht gehandelt und gehalten werden
Nomenklatur: Myriophyllum' bedeutet bersetzt Tausendblatt.
Beurteilung: Als Aquarienpflanzen bekannt, aber wegen des hohen Lichtbedarfs nur selten ber lngere Zeit in Kultur. Als Teichpflanze in verschiedenen Formen bekannt.
Text von: Maike Wilstermann-Hildebrand







Die Suche nach ergab bei den botanischen Namen folgende Ergebnisse:

1



Bild von: kein Bild vorhanden

Bastard-Ludwigie

Ludwigia palustris x repens

Synonyme: Ludwigia mullertii, Ludwigia natans, Ludwigia repens
Pflanzenfamilie: Onagraceae = Nachtkerzengewchse
Herkunft: wahrscheinlich Nordamerika
Beschreibung: emers: Dnne, kriechende Sproachse, Bltter gegenstndig, gestielt. Spreite lanzettfrmig, fiedernervig, 2-4 cm lang, 1-2 cm breit,beide Enden spitz, hufig einseitig verschoben, oberseits olivgrn, unterseits rtlich, mitunter auch grn. Blte: Blattachselstndig, unscheinbar mit winzigen gelben Kronblttern (1 mm), Anzahl variabel von 1-4. submers: Fast wie emers, jedoch aufrecht wachsend, Spreite meist krzer bleibend und weicher. Die Wasserbltter werden beim Herausnehmen aus dem Wasser schlaff herabhngen, jedoch nicht bei sehr hell stehenden Pflanzen. Die reingrne Form mit schlankeren spitzigen Blttern.
Temperatur: 18-30 Grad Celsius
Lichtbedarf: Vertrgt geringe Lichtwerte ab 1 Watt auf je 4 Liter Beckenvolumen.
Wasserhrte: Weiter Bereiche bei pH-Werten und Karbonathrte
Bodengrund: Ohne besondere Bedeutung
Vermehrung: Stecklinge, guter Selbstverzweiger.
Verwendung: Wirkt am besten in der Gruppe die durch Seitensprosse dicht verwuchert. Regelmig einkrzen und neu stecken.
Besonderes: Die Wasserform lt sich problemlos zur Landpflanze umherziehen und kann gut im Paludarium gehalten werden.
Nomenklatur: Wird hufig unter den oben genannten Namen angeboten. Der Bastardcharakter ist jedoch eindeutig belegt durch sterile Blten, schwankende Zahl der Kronbltter und den Chromosomensatz.
Beurteilung: Wahrscheinlich die am meisten in Aquarien gepflegte Art der Gattung mit ausgezeichneter Anpassung. Lt sich von L. repens nicht immer gut trennen.
Text von: Kurt Paffrath (Pflanzenportrait in AP 1-81)




2



Bild von: kein Bild vorhanden

Lindernie, Bchsenkraut

Lindernia species

Synonyme: keine
Pflanzenfamilie: Scropulariaceae = Braunwuchsgewchse
Herkunft: Tropen und Subtropen in Sdostasien
Beschreibung: submers: Aufragende Stengelpflanze, gegenstndige ovale bis rundliche Spreiten 6 x 7 mm. 5 basisbrtige Adern sehr schwach ausgebildet. emers: Schwach rinniger, niederliegender Stengel 2 mm sitzende, gegenstndige Spreiten, rundlich 10 x 15 mm, abgerundete Spitze, Rand seicht gebuchtet, 5 basisbrtige Nerven. Blte: Blattachselstndig, einzeln, 4 mm lang gestielt verwachsene lanzettliche, grne Kelchbltter 3 x 1 mm Blumenkrone rhrenfrmig verwachsen, 7 mm lang, wei, am Grunde violett, zweilippig, fnflappig. 2 kurze Staubgefe gelb, 2 lngere methamorphisiert blau aus der Krone ragend.
Temperatur: 22 25 Grad C
Lichtbedarf: Sehr hoher Lichtbedarf
Wasserhrte: Keine besonderen Anforderungen
Bodengrund: Lockerer Sandboden ohne Zustze
Vermehrung: Seitensprosse Stecklinge
Verwendung: Freistehende grere Gruppe im Mittelteil
Besonderes: Neue Gattung Aquarienpflanze, Erstimport 1975. Leichte emerse Kultur, Zimmerpflege mglich
Nomenklatur: Die Gattunge Lindernia ist nach dem deutschen Arzt und Botaniker Franz Balthasar von Lindern benannt.
Beurteilung: Zierliche, kleinblttrige Stengelpflanze mit mittlerem Anpassungsvermgen
Text von: Kurt Paffrath (Pflanzenportrait in AP 1-76)




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Bild von: Maike Wilstermann-Hildebrand

Amerikanisches Kammblatt

Proserpinaca palustris

Synonyme: Trixis palustris
Pflanzenfamilie: Haloragaceae = Seebeerengewchse
Herkunft: Nord- und Mittelamerika (Kanada bis Brasilien) Die Pflanzen im Handel stammen vermutlich aus Kuba.
Beschreibung: emers: Die wechselstndigen Bltter sind kurz gestielt, lanzettlich und rein grn. Die Spreiten sind 4 bis 6 cm lang und etwa 1 bis 1,5 cm breit. Die Blattrnder sind gesgt. Der Stngel ist gelblich grn, hell braun bis rtlich. Er ist im Querschnitt manchmal etwa kantig und deutlich gefurcht. Der Stngel hat einen Durchmesser von etwa 3 mm und kann bis 80 cm lang werden. Die Blten sind winzig und sitzen einzeln oder zu zweit in den Blattachseln emerser Pflanzen. Die 3 (bis 4) Pollenscke sind auffallend gro. Die Narbe hat drei kleine, weie, zungenfrmige Zipfel mit gefranstem Rand. Die rundlichen Kelchbltter sind grn und etwa 1 mm lang. Kronbltter fehlen. ltere Pflanzen bilden ein kriechendes, holziges Rhizom aus. submers: Unter Wasser bilden die Pflanzen feine, kammfrmige 2,5 bis 6 cm lange und etwa 4 cm breite Bltter aus. Teilweise reduziert sich die Spreite zu haarfeinen Segmenten, wie man sie bei Tausendblttern findet. Bei guter Beleuchtung werden die Pflanzen unter Wasser leuchtend orange.
Temperatur: 15-25 C
Lichtbedarf: mittel bis sehr viel. Je wrmer das Wasser ist, desto strker muss die Beleuchtung ein, damit die Internodien nicht zu lang werden und die Stngel nicht verkahlen.
Wasserhrte: 5-18 KH und mind. 1
Bodengrund: nicht verdichtet, nhrstoffreich
Vermehrung: durch Stecklinge
Verwendung: Gruppenpflanze fr den Mittelgrund, fr farbige Akzente
Besonderes: Die Art wurde 2001 als Neuheit prsentiert und ist im Handel relativ unbekannt. Allerdings wurde sie bereits 1909 von Professor Goebel eingefhrt und 1932 erneut durch Dr. Oeser aus Guatemala. Die Art ist sowohl in der Loseblattsammlung von Wendt (1952-55) als auch im Buch von Brnner (1953) erwhnt. Brnner bezeichnet die Art 'als gute Aquarienpflanze'. Er gibt an, dass das Wasser fr die Kultur nicht zu weich sein sollte. Wendt empfiehlt groben Sand und alten Baulehm als erprobten Bodengrund
Nomenklatur: Wurde frher manchmal als Myriophyllum herterophyllum angeboten.
Beurteilung: Mit ihrer krftigen Farbe und ihrer ungewhnlichen Blattform ist das Kammblatt eine gute Aquarienpflanzen fr Pflanzenbecken
Text von: Maike Wilstermann-Hildebrand




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Bild von: kein Bild vorhanden

Genoppter Wasserkelch

Cryptocoryne crispatulavar. balansae

Synonyme: Cryptocoryne balansae, Cryptocoryne somphongsii, Cryptocoryne longispatha
Pflanzenfamilie: Araceae = Aronstabgewchs
Herkunft: Thailand, Nordvietnam, Laos und Sdchina. Lebt berwiegend submers in bis zu 1 m tiefen, flieenden, sonnig stehenden Gewssern.
Beschreibung: submers: Rosettige Pflanze, schmale, bandfrmige kurzgestielte Spreiten, 50 cm lang, 2 cm breit. Beidseits samtig grn, gelegentlich auch eine rotbraun gefrbte Form. Stark gewellt oder gebuckelt, Basis verlngert, Spitze lang zugespitzt. emers: Bei gespannter Luft ist emerse Kultur mglich. Blattspreite dann 15-20 cm, derber, weniger bullos. Bltenstand: Je nach Standort emers oder submers und Wassertiefe 20-40 cm lang. Bltenscheidenspreite 3-4 cm lang, aufrecht, gedreht, glatt, blabraun, dunkelpurpurn gepunktet oder gestreift. Bltenkessel 2 cm, innen purpurn gefleckt, durchscheinend. Fruchtbildung und Smlingsaufzucht beobachtet.
Temperatur: 22-28 Grad C
Lichtbedarf: Ziemlich hoher Lichtbedarf
Wasserhrte: Geringe bis mittere
Bodengrund: Lockerer grober Sand mit Lehm- oder Tonzusatz. Auch in Kieselboden wachsend. Eisenhaltiger Zusatz.
Vermehrung: Bodenbrtige Adventivpflanzen = Wurzelschlinge
Verwendung: Als Gruppe im freien Mittelteil des Aquariums bei lockerem Stand der einzelnen Exemplare.
Besonderes: Wurde von Balansa entdeckt in einem Flubecken auf einem fast immer berschwemmten Gelnde in Tonkin. Einfuhr etwa 1955 durch Chompongs-Lekare als Cryptocoryne chomphongsii.
Nomenklatur: Von Cryptocoryne crispatula sind inzwischen 8 Varietten beschrieben worden. Eine bersicht findetn Sie hier.
Beurteilung: Dekorative, aber ziemlich anspruchsvolle Aquarienpflanze. Reagiert positiv auf Kohlensuredngung.
Text von: Kurt Paffrath (Pflanzenportrait in AP 2-76)




5



Bild von: kein Bild vorhanden

Dickstengelige Nesaea

Ammannia crassicaulis

Synonyme: Nesaea crassicaulis, Nesea polyantha
Pflanzenfamilie: Lythraceae = Weiderichgewchse
Herkunft: Tropisches Westafrika. Amphibisch lebende Sumpfpflanze.
Beschreibung: emers: Stengel aufgerichtet, rot, 2 mm, streifennervig. Internodien 20 mm. Kreuzweise gegenstndige, kurzgestielte Bltter, olivgrn, glatt, 40 x 7 mm, schmal-lanzettfrmig, Basis verlngert, Spitze zugespitzt, Rand glatt. Mittelader rtlich, beidseits 8-10 bogige Seitennerven. Blten: Zweigabelige blattachselstndige Trugdolde, bis 6-bltig. Bltenstiel 4 mm, Kelch 2 x 2 mm verwachsen, oben offen, Kronbltter fehlen. 6 Antheren, flach, rund 1/2 mm, Filament rund, dunkel, Samen zahlreich. submers: Aufragende Stengel, rot, Internodien 3 mm. Blatt 50 x 5 mm, fast sitzend, in der Triebspitze blutrot, spter blasser, Rand gewellt. Form und Aderung wie emers.
Temperatur: 22-28 Grad C
Lichtbedarf: Hoher Lichtbedarf Lichtindex etwa 1:1,5
Wasserhrte: Weiches Wasser im schwach saueren pH-Bereich
Bodengrund: Lockerer Sandboden im sauren pH-Bereich, Torfzusatz frdert Wurzelbildung
Vermehrung: Seitensprosse Kopfstecklinge
Verwendung: Locker gestellte Gruppe in den mittleren Beckenbereichen, freier Standort mit ungehindertem Lichteinfall
Besonderes: Erstimport um 1974, Einfuhr zu der Zeit (1976) sporadig. Auch in der emersen Kultur problematisch
Nomenklatur: Neuere systematische Untersuchungen haben ergeben, dass die Gattungen Ammannia, Nesae und Hionanthera zur Gattung Ammania zusammengefasst werden mssen. Eine bersicht ber diese wissenschaftlichen Arbeiten ist zu finden bei: Christel Kasselmann (2015): Nomenklatorische nderungen bei Nesaea und Ammannia.- Aqua Planta 1-2015, Seite 12 - 17
Beurteilung: Anspruchsvolle, recht langsam treibende Stengelpflanze, gute Kontrastwirkung.
Text von: Kurt Paffrath (Pflanzenportrait in AP 3-76)




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Bild von: Maike Wilstermann-Hildebrand

Froschbi

Hydrocharis morsus-ranae

Synonyme: Hydrocharis asarifolia, Hydrocharis batrachyodegma, Hydrocharis cordifolia, Hydrocharis morsus-ranae f. terrestris, Hydrocharis rotundifolia Sagittaria triflora Miq
Pflanzenfamilie: Hydrocharitaceae = Froschbigewchse
Herkunft: Europa, Asien, Afrika (Algier)
Beschreibung: Schwimmpflanze. Stengel untergetaucht, horizontal, an den Knoten Schwimmblattrosetten und behaarte Wurzeln. Bltter glnzend, hell bis dunkler grn (je nach Ernhrungszustand auch gelblichgrn), ganzrandig, beinahe kreisfrmig, Durchmesser 2-7 cm, an der Basis tief herzfrmig. Blattstiellnge 10-12 cm, am Grunde 2 elliptisch bis lanzettliche Nebenbltter. Bltenstnde: blattachselstndig, mnnliche haben bis zu 4 Blten, weibliche einbltig. Mnnliche Blten mit 3 weien, am Grunde gelben, rundlichen Kronblttern, Lnge ca. 1,5 cm, Bltenstiel zart und fast farblos. Weibliche Blten hnlich, etwas kleiner, aber mit dickerem, brunlich, pigmentierten Bltenstiel.
Temperatur: 0-25 C unter Freilandbedingungen, sonst Zimmertemperatur
Lichtbedarf: im Aquarium hoher Lichtbedarf, im Teich an sonnigen bis halbschattigen Stellen
Wasserhrte: Keine besonderen Anforderungen
Bodengrund: Mglichst schlammig, Lehm mit Torfzusatz
Vermehrung: Auslufer, Tochterpflanzen
Verwendung: bildet Auslufer whrend des Sommers und Winterknospen (Turionen) im Herbst, die sich leicht ablsen.
Besonderes: eine einheimische Teichpflanze
Nomenklatur: 'Hydrocharis' bedeutet 'sich des Wassers freuend' und ist der Name eines Frosches aus einer Komdie von Aristophanes. 'Morsus' heit 'Biss' und 'rana' heit 'Frosch'.
Beurteilung: Auf Dauer und sehr gut im Freiland, sonst nur zeitweise im ungeheizten, mglichst hell stehenden Heimataquarium.
Text von: Dr. Eberhard Stengel (Pflanzenportrait in AP 1-77)




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Bild von: Maike Wilstermann-Hildebrand

Dickstielige Wasserhyazinthe

Eichhornia crassipes

Synonyme: Eichhornia cordifolia, Eichhornia crassicaulis, Eichhornia crassicaulis, Eichhornia speciosa, Heteranthera formosa, Piaropus crassipes, Piaropus mesomelas, Pontederia crassicaulis, Pontederia crassicaulis, Pontederia crassipes, Pontederia crassipes, Pontederia elongata
Pflanzenfamilie: Hydrocharitaceae = Froschbigewchse
Herkunft: ursprnglich Brasilien, verschleppt nach Nordamerika (Florida und Kalifornien), Sdostasien, Australien, Japan, Indien und Afrika
Beschreibung: Schwimmpflanze mit einer Rosette aus gestielten, runden oder ovalen Blttern. Der Blattstiel ist bauchig verdickt und mit schwammigem Gewebe gefllt. Er dient als Schwimmkrper. Die einzelnen auf der Oberflche treibenden Rosetten sind unter Wasser durch Auslufer verbunden. Die blau-schwarzen Wurzeln knnen sehr lang werden. Der Bltenstand wird im Zentrum auf einem bis 50 langen Stngel gebildet. Bis zu 30 Einzelblten sind in einer Scheinhre angeordnet. Das obere der sechs blass violetten Kronbltter hat einen blauen Fleck mit einem gelben Zentrum.
Temperatur: 18 - 33 C
Lichtbedarf: volle Sonne
Wasserhrte: pH-Wert 6,0 - 7,8, W
Bodengrund: unbedeutend
Vermehrung: Auslufer
Verwendung: Schwimmpflanze auf Teichen, in groen offenen Aquarien mit viel Licht
Besonderes: invasive Art in subtropischen und tropischen Lndern, steht auch auf der Liste der invasiven Arten der EU und darf in der EU nicht gehandelt und gehalten werden
Nomenklatur: Der Gattungsname soll zu Ehren des preussischen Ministers J. A. Fr. Eichhorn (1779-1856) vergeben worden sein.
Beurteilung: Als Aquarienpflanze und als Teichpflanze kaum geeignet, weil der Wrme und Lichtbedarf zu hoch ist.
Text von: Maike Wilstermann-Hildebrand




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Bild von: Maike Wilstermann-Hildebrand

Gewhnliches Tausendblatt

Myriophyllum aquaticum

Synonyme: Myriophyllum proserpinacoides, Myriophyllum brasiliensis, Enydria aquatica, Myriophyllum brasilicum
Pflanzenfamilie: Haloragaceae = Seebeerengewchse
Herkunft: Sdamerika, verschleppt ins sdliches Nordamerika und Australien
Beschreibung: emers: Die Stngel werden bis 1,5 m lang und 1 bis 6 mm dick. Sie wachsen niederliegend. Nur die Spitzen richten sich auf. Die Bltter sind in 4 bis 6-zhligen Quirlen angeordnet. Die Spreiten sind bis 5 cm lang. Jedes ist kammfrmig in 10 bis 20 feine Segmente geteilt. Typisch ist, dass die blaugrnen emersen Bltter stark wasserabweisend sind. submers: weicher und mit feineren Blattfiedern
Temperatur: 18-30 C
Lichtbedarf: viel
Wasserhrte: pH-Wert: 5,0-7,0; Wasserhrte: 2-12 KH
Bodengrund: nhrstoffreicher Bodengrund frdert das Wachstum
Vermehrung: Stecklinge
Verwendung: Teichpflanze und Aquarienpflanze
Besonderes: invasive Art in subtropischen und tropischen Lndern, steht auch auf der Liste der invasiven Arten der EU und darf in der EU nicht gehandelt und gehalten werden
Nomenklatur: Myriophyllum' bedeutet bersetzt Tausendblatt.
Beurteilung: Als Aquarienpflanzen bekannt, aber wegen des hohen Lichtbedarfs nur selten ber lngere Zeit in Kultur. Als Teichpflanze in verschiedenen Formen bekannt.
Text von: Maike Wilstermann-Hildebrand







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Bastard-Ludwigie

Ludwigia palustris x repens

Synonyme: Ludwigia mullertii, Ludwigia natans, Ludwigia repens
Pflanzenfamilie: Onagraceae = Nachtkerzengewchse
Herkunft: wahrscheinlich Nordamerika
Beschreibung: emers: Dnne, kriechende Sproachse, Bltter gegenstndig, gestielt. Spreite lanzettfrmig, fiedernervig, 2-4 cm lang, 1-2 cm breit,beide Enden spitz, hufig einseitig verschoben, oberseits olivgrn, unterseits rtlich, mitunter auch grn. Blte: Blattachselstndig, unscheinbar mit winzigen gelben Kronblttern (1 mm), Anzahl variabel von 1-4. submers: Fast wie emers, jedoch aufrecht wachsend, Spreite meist krzer bleibend und weicher. Die Wasserbltter werden beim Herausnehmen aus dem Wasser schlaff herabhngen, jedoch nicht bei sehr hell stehenden Pflanzen. Die reingrne Form mit schlankeren spitzigen Blttern.
Temperatur: 18-30 Grad Celsius
Lichtbedarf: Vertrgt geringe Lichtwerte ab 1 Watt auf je 4 Liter Beckenvolumen.
Wasserhrte: Weiter Bereiche bei pH-Werten und Karbonathrte
Bodengrund: Ohne besondere Bedeutung
Vermehrung: Stecklinge, guter Selbstverzweiger.
Verwendung: Wirkt am besten in der Gruppe die durch Seitensprosse dicht verwuchert. Regelmig einkrzen und neu stecken.
Besonderes: Die Wasserform lt sich problemlos zur Landpflanze umherziehen und kann gut im Paludarium gehalten werden.
Nomenklatur: Wird hufig unter den oben genannten Namen angeboten. Der Bastardcharakter ist jedoch eindeutig belegt durch sterile Blten, schwankende Zahl der Kronbltter und den Chromosomensatz.
Beurteilung: Wahrscheinlich die am meisten in Aquarien gepflegte Art der Gattung mit ausgezeichneter Anpassung. Lt sich von L. repens nicht immer gut trennen.
Text von: Kurt Paffrath (Pflanzenportrait in AP 1-81)




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Lindernie, Bchsenkraut

Lindernia species

Synonyme: keine
Pflanzenfamilie: Scropulariaceae = Braunwuchsgewchse
Herkunft: Tropen und Subtropen in Sdostasien
Beschreibung: submers: Aufragende Stengelpflanze, gegenstndige ovale bis rundliche Spreiten 6 x 7 mm. 5 basisbrtige Adern sehr schwach ausgebildet. emers: Schwach rinniger, niederliegender Stengel 2 mm sitzende, gegenstndige Spreiten, rundlich 10 x 15 mm, abgerundete Spitze, Rand seicht gebuchtet, 5 basisbrtige Nerven. Blte: Blattachselstndig, einzeln, 4 mm lang gestielt verwachsene lanzettliche, grne Kelchbltter 3 x 1 mm Blumenkrone rhrenfrmig verwachsen, 7 mm lang, wei, am Grunde violett, zweilippig, fnflappig. 2 kurze Staubgefe gelb, 2 lngere methamorphisiert blau aus der Krone ragend.
Temperatur: 22 25 Grad C
Lichtbedarf: Sehr hoher Lichtbedarf
Wasserhrte: Keine besonderen Anforderungen
Bodengrund: Lockerer Sandboden ohne Zustze
Vermehrung: Seitensprosse Stecklinge
Verwendung: Freistehende grere Gruppe im Mittelteil
Besonderes: Neue Gattung Aquarienpflanze, Erstimport 1975. Leichte emerse Kultur, Zimmerpflege mglich
Nomenklatur: Die Gattunge Lindernia ist nach dem deutschen Arzt und Botaniker Franz Balthasar von Lindern benannt.
Beurteilung: Zierliche, kleinblttrige Stengelpflanze mit mittlerem Anpassungsvermgen
Text von: Kurt Paffrath (Pflanzenportrait in AP 1-76)




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Bild von: Maike Wilstermann-Hildebrand

Amerikanisches Kammblatt

Proserpinaca palustris

Synonyme: Trixis palustris
Pflanzenfamilie: Haloragaceae = Seebeerengewchse
Herkunft: Nord- und Mittelamerika (Kanada bis Brasilien) Die Pflanzen im Handel stammen vermutlich aus Kuba.
Beschreibung: emers: Die wechselstndigen Bltter sind kurz gestielt, lanzettlich und rein grn. Die Spreiten sind 4 bis 6 cm lang und etwa 1 bis 1,5 cm breit. Die Blattrnder sind gesgt. Der Stngel ist gelblich grn, hell braun bis rtlich. Er ist im Querschnitt manchmal etwa kantig und deutlich gefurcht. Der Stngel hat einen Durchmesser von etwa 3 mm und kann bis 80 cm lang werden. Die Blten sind winzig und sitzen einzeln oder zu zweit in den Blattachseln emerser Pflanzen. Die 3 (bis 4) Pollenscke sind auffallend gro. Die Narbe hat drei kleine, weie, zungenfrmige Zipfel mit gefranstem Rand. Die rundlichen Kelchbltter sind grn und etwa 1 mm lang. Kronbltter fehlen. ltere Pflanzen bilden ein kriechendes, holziges Rhizom aus. submers: Unter Wasser bilden die Pflanzen feine, kammfrmige 2,5 bis 6 cm lange und etwa 4 cm breite Bltter aus. Teilweise reduziert sich die Spreite zu haarfeinen Segmenten, wie man sie bei Tausendblttern findet. Bei guter Beleuchtung werden die Pflanzen unter Wasser leuchtend orange.
Temperatur: 15-25 C
Lichtbedarf: mittel bis sehr viel. Je wrmer das Wasser ist, desto strker muss die Beleuchtung ein, damit die Internodien nicht zu lang werden und die Stngel nicht verkahlen.
Wasserhrte: 5-18 KH und mind. 1
Bodengrund: nicht verdichtet, nhrstoffreich
Vermehrung: durch Stecklinge
Verwendung: Gruppenpflanze fr den Mittelgrund, fr farbige Akzente
Besonderes: Die Art wurde 2001 als Neuheit prsentiert und ist im Handel relativ unbekannt. Allerdings wurde sie bereits 1909 von Professor Goebel eingefhrt und 1932 erneut durch Dr. Oeser aus Guatemala. Die Art ist sowohl in der Loseblattsammlung von Wendt (1952-55) als auch im Buch von Brnner (1953) erwhnt. Brnner bezeichnet die Art 'als gute Aquarienpflanze'. Er gibt an, dass das Wasser fr die Kultur nicht zu weich sein sollte. Wendt empfiehlt groben Sand und alten Baulehm als erprobten Bodengrund
Nomenklatur: Wurde frher manchmal als Myriophyllum herterophyllum angeboten.
Beurteilung: Mit ihrer krftigen Farbe und ihrer ungewhnlichen Blattform ist das Kammblatt eine gute Aquarienpflanzen fr Pflanzenbecken
Text von: Maike Wilstermann-Hildebrand




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Genoppter Wasserkelch

Cryptocoryne crispatulavar. balansae

Synonyme: Cryptocoryne balansae, Cryptocoryne somphongsii, Cryptocoryne longispatha
Pflanzenfamilie: Araceae = Aronstabgewchs
Herkunft: Thailand, Nordvietnam, Laos und Sdchina. Lebt berwiegend submers in bis zu 1 m tiefen, flieenden, sonnig stehenden Gewssern.
Beschreibung: submers: Rosettige Pflanze, schmale, bandfrmige kurzgestielte Spreiten, 50 cm lang, 2 cm breit. Beidseits samtig grn, gelegentlich auch eine rotbraun gefrbte Form. Stark gewellt oder gebuckelt, Basis verlngert, Spitze lang zugespitzt. emers: Bei gespannter Luft ist emerse Kultur mglich. Blattspreite dann 15-20 cm, derber, weniger bullos. Bltenstand: Je nach Standort emers oder submers und Wassertiefe 20-40 cm lang. Bltenscheidenspreite 3-4 cm lang, aufrecht, gedreht, glatt, blabraun, dunkelpurpurn gepunktet oder gestreift. Bltenkessel 2 cm, innen purpurn gefleckt, durchscheinend. Fruchtbildung und Smlingsaufzucht beobachtet.
Temperatur: 22-28 Grad C
Lichtbedarf: Ziemlich hoher Lichtbedarf
Wasserhrte: Geringe bis mittere
Bodengrund: Lockerer grober Sand mit Lehm- oder Tonzusatz. Auch in Kieselboden wachsend. Eisenhaltiger Zusatz.
Vermehrung: Bodenbrtige Adventivpflanzen = Wurzelschlinge
Verwendung: Als Gruppe im freien Mittelteil des Aquariums bei lockerem Stand der einzelnen Exemplare.
Besonderes: Wurde von Balansa entdeckt in einem Flubecken auf einem fast immer berschwemmten Gelnde in Tonkin. Einfuhr etwa 1955 durch Chompongs-Lekare als Cryptocoryne chomphongsii.
Nomenklatur: Von Cryptocoryne crispatula sind inzwischen 8 Varietten beschrieben worden. Eine bersicht findetn Sie hier.
Beurteilung: Dekorative, aber ziemlich anspruchsvolle Aquarienpflanze. Reagiert positiv auf Kohlensuredngung.
Text von: Kurt Paffrath (Pflanzenportrait in AP 2-76)




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Dickstengelige Nesaea

Ammannia crassicaulis

Synonyme: Nesaea crassicaulis, Nesea polyantha
Pflanzenfamilie: Lythraceae = Weiderichgewchse
Herkunft: Tropisches Westafrika. Amphibisch lebende Sumpfpflanze.
Beschreibung: emers: Stengel aufgerichtet, rot, 2 mm, streifennervig. Internodien 20 mm. Kreuzweise gegenstndige, kurzgestielte Bltter, olivgrn, glatt, 40 x 7 mm, schmal-lanzettfrmig, Basis verlngert, Spitze zugespitzt, Rand glatt. Mittelader rtlich, beidseits 8-10 bogige Seitennerven. Blten: Zweigabelige blattachselstndige Trugdolde, bis 6-bltig. Bltenstiel 4 mm, Kelch 2 x 2 mm verwachsen, oben offen, Kronbltter fehlen. 6 Antheren, flach, rund 1/2 mm, Filament rund, dunkel, Samen zahlreich. submers: Aufragende Stengel, rot, Internodien 3 mm. Blatt 50 x 5 mm, fast sitzend, in der Triebspitze blutrot, spter blasser, Rand gewellt. Form und Aderung wie emers.
Temperatur: 22-28 Grad C
Lichtbedarf: Hoher Lichtbedarf Lichtindex etwa 1:1,5
Wasserhrte: Weiches Wasser im schwach saueren pH-Bereich
Bodengrund: Lockerer Sandboden im sauren pH-Bereich, Torfzusatz frdert Wurzelbildung
Vermehrung: Seitensprosse Kopfstecklinge
Verwendung: Locker gestellte Gruppe in den mittleren Beckenbereichen, freier Standort mit ungehindertem Lichteinfall
Besonderes: Erstimport um 1974, Einfuhr zu der Zeit (1976) sporadig. Auch in der emersen Kultur problematisch
Nomenklatur: Neuere systematische Untersuchungen haben ergeben, dass die Gattungen Ammannia, Nesae und Hionanthera zur Gattung Ammania zusammengefasst werden mssen. Eine bersicht ber diese wissenschaftlichen Arbeiten ist zu finden bei: Christel Kasselmann (2015): Nomenklatorische nderungen bei Nesaea und Ammannia.- Aqua Planta 1-2015, Seite 12 - 17
Beurteilung: Anspruchsvolle, recht langsam treibende Stengelpflanze, gute Kontrastwirkung.
Text von: Kurt Paffrath (Pflanzenportrait in AP 3-76)




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Bild von: Maike Wilstermann-Hildebrand

Froschbi

Hydrocharis morsus-ranae

Synonyme: Hydrocharis asarifolia, Hydrocharis batrachyodegma, Hydrocharis cordifolia, Hydrocharis morsus-ranae f. terrestris, Hydrocharis rotundifolia Sagittaria triflora Miq
Pflanzenfamilie: Hydrocharitaceae = Froschbigewchse
Herkunft: Europa, Asien, Afrika (Algier)
Beschreibung: Schwimmpflanze. Stengel untergetaucht, horizontal, an den Knoten Schwimmblattrosetten und behaarte Wurzeln. Bltter glnzend, hell bis dunkler grn (je nach Ernhrungszustand auch gelblichgrn), ganzrandig, beinahe kreisfrmig, Durchmesser 2-7 cm, an der Basis tief herzfrmig. Blattstiellnge 10-12 cm, am Grunde 2 elliptisch bis lanzettliche Nebenbltter. Bltenstnde: blattachselstndig, mnnliche haben bis zu 4 Blten, weibliche einbltig. Mnnliche Blten mit 3 weien, am Grunde gelben, rundlichen Kronblttern, Lnge ca. 1,5 cm, Bltenstiel zart und fast farblos. Weibliche Blten hnlich, etwas kleiner, aber mit dickerem, brunlich, pigmentierten Bltenstiel.
Temperatur: 0-25 C unter Freilandbedingungen, sonst Zimmertemperatur
Lichtbedarf: im Aquarium hoher Lichtbedarf, im Teich an sonnigen bis halbschattigen Stellen
Wasserhrte: Keine besonderen Anforderungen
Bodengrund: Mglichst schlammig, Lehm mit Torfzusatz
Vermehrung: Auslufer, Tochterpflanzen
Verwendung: bildet Auslufer whrend des Sommers und Winterknospen (Turionen) im Herbst, die sich leicht ablsen.
Besonderes: eine einheimische Teichpflanze
Nomenklatur: 'Hydrocharis' bedeutet 'sich des Wassers freuend' und ist der Name eines Frosches aus einer Komdie von Aristophanes. 'Morsus' heit 'Biss' und 'rana' heit 'Frosch'.
Beurteilung: Auf Dauer und sehr gut im Freiland, sonst nur zeitweise im ungeheizten, mglichst hell stehenden Heimataquarium.
Text von: Dr. Eberhard Stengel (Pflanzenportrait in AP 1-77)




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Bild von: Maike Wilstermann-Hildebrand

Dickstielige Wasserhyazinthe

Eichhornia crassipes

Synonyme: Eichhornia cordifolia, Eichhornia crassicaulis, Eichhornia crassicaulis, Eichhornia speciosa, Heteranthera formosa, Piaropus crassipes, Piaropus mesomelas, Pontederia crassicaulis, Pontederia crassicaulis, Pontederia crassipes, Pontederia crassipes, Pontederia elongata
Pflanzenfamilie: Hydrocharitaceae = Froschbigewchse
Herkunft: ursprnglich Brasilien, verschleppt nach Nordamerika (Florida und Kalifornien), Sdostasien, Australien, Japan, Indien und Afrika
Beschreibung: Schwimmpflanze mit einer Rosette aus gestielten, runden oder ovalen Blttern. Der Blattstiel ist bauchig verdickt und mit schwammigem Gewebe gefllt. Er dient als Schwimmkrper. Die einzelnen auf der Oberflche treibenden Rosetten sind unter Wasser durch Auslufer verbunden. Die blau-schwarzen Wurzeln knnen sehr lang werden. Der Bltenstand wird im Zentrum auf einem bis 50 langen Stngel gebildet. Bis zu 30 Einzelblten sind in einer Scheinhre angeordnet. Das obere der sechs blass violetten Kronbltter hat einen blauen Fleck mit einem gelben Zentrum.
Temperatur: 18 - 33 C
Lichtbedarf: volle Sonne
Wasserhrte: pH-Wert 6,0 - 7,8, W
Bodengrund: unbedeutend
Vermehrung: Auslufer
Verwendung: Schwimmpflanze auf Teichen, in groen offenen Aquarien mit viel Licht
Besonderes: invasive Art in subtropischen und tropischen Lndern, steht auch auf der Liste der invasiven Arten der EU und darf in der EU nicht gehandelt und gehalten werden
Nomenklatur: Der Gattungsname soll zu Ehren des preussischen Ministers J. A. Fr. Eichhorn (1779-1856) vergeben worden sein.
Beurteilung: Als Aquarienpflanze und als Teichpflanze kaum geeignet, weil der Wrme und Lichtbedarf zu hoch ist.
Text von: Maike Wilstermann-Hildebrand




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Bild von: Maike Wilstermann-Hildebrand

Gewhnliches Tausendblatt

Myriophyllum aquaticum

Synonyme: Myriophyllum proserpinacoides, Myriophyllum brasiliensis, Enydria aquatica, Myriophyllum brasilicum
Pflanzenfamilie: Haloragaceae = Seebeerengewchse
Herkunft: Sdamerika, verschleppt ins sdliches Nordamerika und Australien
Beschreibung: emers: Die Stngel werden bis 1,5 m lang und 1 bis 6 mm dick. Sie wachsen niederliegend. Nur die Spitzen richten sich auf. Die Bltter sind in 4 bis 6-zhligen Quirlen angeordnet. Die Spreiten sind bis 5 cm lang. Jedes ist kammfrmig in 10 bis 20 feine Segmente geteilt. Typisch ist, dass die blaugrnen emersen Bltter stark wasserabweisend sind. submers: weicher und mit feineren Blattfiedern
Temperatur: 18-30 C
Lichtbedarf: viel
Wasserhrte: pH-Wert: 5,0-7,0; Wasserhrte: 2-12 KH
Bodengrund: nhrstoffreicher Bodengrund frdert das Wachstum
Vermehrung: Stecklinge
Verwendung: Teichpflanze und Aquarienpflanze
Besonderes: invasive Art in subtropischen und tropischen Lndern, steht auch auf der Liste der invasiven Arten der EU und darf in der EU nicht gehandelt und gehalten werden
Nomenklatur: Myriophyllum' bedeutet bersetzt Tausendblatt.
Beurteilung: Als Aquarienpflanzen bekannt, aber wegen des hohen Lichtbedarfs nur selten ber lngere Zeit in Kultur. Als Teichpflanze in verschiedenen Formen bekannt.
Text von: Maike Wilstermann-Hildebrand